Die Papier- und Druckwerkstatt in der «Alti Cherzi» ist seit Jahren ein besonderer Ort in unserer Region: Hier treffen sich Interessierte mit Freude an Papier, Gestaltung und traditionellem Drucken. Viele kennen die Werkstatt von Führungen, Workshops oder Begegnungen im Stübli. Getragen wird sie vom Verein Weiss- und Schwarzkunst.
Wir haben wir in den vergangenen Monaten zentrale Grundlagen für seine Zukunft geschaffen: neue Führungsinstrumente, die Strukturen wurden erweitert, präzisiert und detailliert ausgearbeitet, eine Vision 2030, entwickelt mit vierzehn engagierten Mitgestalter:innen. Die Vision 2030 ist Teil der Professionalisierung und steht als Grundlage der weiteren Planung. So transparent und klar standen wir noch nie da. Dieser Transformationsprozess ist sehr anspruchsvoll. Doch, wir sind uns bewusst, was wir hier haben: Ein lebendiges Kulturerbe für Alle. Der Verein ist stetig gewachsen und hat verschiedene Schwerpunkte gesetzt. Für die eher bescheidene Anzahl der Mitmacher:innen sind Angebot und Räume zu gross geworden. Zudem machte die 12. Generalversammlung die Lage deutlich: Einige wenige Schultern tragen die grosse Arbeit der Werkstatt. Wenn sich das nicht ändert, ist die Zukunft des Vereins gefährdet.
Die Kündigung der HSLU beschleunigt diesen Veränderungsprozess nun stark. Da die Veränderungsphase einige Risiken in sich trägt, beschliesst der Vorstand die Redimensionierung von Raum und Ausrüstung auf das Notwendige. Er definiert ehrenamtliche Aufgaben, vom Mithelfen in der Werkstatt bis zur Organisation von Anlässen, sucht neue Mitglieder, die den kulturellen Wert der Werkstatt mittragen und Nachmieter für die Räume, idealerweise eine Ateliergemeinschaft oder Agentur, die das kreative Umfeld ergänzt. Nur wenn sich mehr Personen engagieren, kann die Werkstatt weiterbestehen und sich regional und überregional weiterentwickeln. Nach 105 Minuten war allen Stimmberechtigten, unabhängig von ihrer Teilnahme vor Ort oder online, klar: Die Zukunft der Papier- und Druckwerkstatt mit Küche und Stübli in der «Alti Cherzi» steht auf dem Spiel. Die Werkstatt in der «Alti Cherzi» ist ein kultureller Schatz – aber sie kann nur weiterbestehen, wenn mehr Menschen aus Hochdorf und der Region mithelfen. Bis Ende August 2026 muss klar sein, wer mitmacht. Am 12. September ist die ausserordentliche Generalversammlung angesagt, da wird der Vorstand die Mitglieder informieren und die GV wird diskutieren und entscheiden müssen.
Der Verein dankt Peter Stehrenberger für die Finanzübersicht, Daniel Zimmermann für die Darstellung der ehrenamtlichen Aufgaben, Roger Tschopp und Yvonne Camenzind für ihr langjähriges Engagement, Walter Käch für die Leitung des Präsidiums sowie Karin Käch für den geschenkten, feinen Apéro riche.
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Offene Samstage
Die offenen Samstage sind für alle Kulturerb:innen, die sich für den Buchdruck, den Steindruck (Lithografie) oder das Papiermachen interessieren. Freier Eintritt 2026: 13.30 bis 17 Uhr Samstag, 22. August: Neues Datum folgt! Samstag, 19. September Samstag, 3. Oktober, siehe Programm
Die Papier- und Druckwerkstatt in der «Alti Cherzi» ist seit Jahren ein besonderer Ort in unserer Region: Hier treffen sich Interessierte mit Freude an Papier, Gestaltung und traditionellem Drucken. Viele kennen die Werkstatt von Führungen, Workshops oder Begegnungen im Stübli. Getragen wird sie vom Verein Weiss- und Schwarzkunst.
Wir haben wir in den vergangenen Monaten zentrale Grundlagen für seine Zukunft geschaffen: neue Führungsinstrumente, die Strukturen wurden erweitert, präzisiert und detailliert ausgearbeitet, eine Vision 2030, entwickelt mit vierzehn engagierten Mitgestalter:innen. Die Vision 2030 ist Teil der Professionalisierung und steht als Grundlage der weiteren Planung. So transparent und klar standen wir noch nie da. Dieser Transformationsprozess ist sehr anspruchsvoll. Doch, wir sind uns bewusst, was wir hier haben: Ein lebendiges Kulturerbe für Alle. Der Verein ist stetig gewachsen und hat verschiedene Schwerpunkte gesetzt. Für die eher bescheidene Anzahl der Mitmacher:innen sind Angebot und Räume zu gross geworden. Zudem machte die 12. Generalversammlung die Lage deutlich: Einige wenige Schultern tragen die grosse Arbeit der Werkstatt. Wenn sich das nicht ändert, ist die Zukunft des Vereins gefährdet.
Die Kündigung der HSLU beschleunigt diesen Veränderungsprozess nun stark. Da die Veränderungsphase einige Risiken in sich trägt, beschliesst der Vorstand die Redimensionierung von Raum und Ausrüstung auf das Notwendige. Er definiert ehrenamtliche Aufgaben, vom Mithelfen in der Werkstatt bis zur Organisation von Anlässen, sucht neue Mitglieder, die den kulturellen Wert der Werkstatt mittragen und Nachmieter für die Räume, idealerweise eine Ateliergemeinschaft oder Agentur, die das kreative Umfeld ergänzt. Nur wenn sich mehr Personen engagieren, kann die Werkstatt weiterbestehen und sich regional und überregional weiterentwickeln.
Nach 105 Minuten war allen Stimmberechtigten, unabhängig von ihrer Teilnahme vor Ort oder online, klar: Die Zukunft der Papier- und Druckwerkstatt mit Küche und Stübli in der «Alti Cherzi» steht auf dem Spiel. Die Werkstatt in der «Alti Cherzi» ist ein kultureller Schatz – aber sie kann nur weiterbestehen, wenn mehr Menschen aus Hochdorf und der Region mithelfen. Bis Ende August 2026 muss klar sein, wer mitmacht. Am 12. September ist die ausserordentliche Generalversammlung angesagt, da wird der Vorstand die Mitglieder informieren und die GV wird diskutieren und entscheiden müssen.
Der Verein dankt Peter Stehrenberger für die Finanzübersicht, Daniel Zimmermann für die Darstellung der ehrenamtlichen Aufgaben, Roger Tschopp und Yvonne Camenzind für ihr langjähriges Engagement, Walter Käch für die Leitung des Präsidiums sowie Karin Käch für den geschenkten, feinen Apéro riche.
Weitere Informationen: team.weissundschwarzkunst.ch
v.l.n.r.: Roger Tschopp (unscharf), Walter Käch, Yvonne Camenzind, Peter Stehrenberger und Daniel Zimmermann. Fotos: Thierry Burgherr, thierryb.ch
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