In meinem Kopf tönen das Klingeln und Rattern der Zeilensetzmaschine, das ohrenbetäubende Schnaufen des Original Heidelberger Zylinders, auch wenn ein Teil des grafischen Kulturerbes jetzt in einem befreundeten Atelier steht.
Das Klacken der zahl- und detailreichen Holzbuchstaben in der Druckwerkstatt von Weiss- und Schwarzkunst vermischte sich mit dem Eintreffen der Vereinsmitglieder. Sie werden nicht erst heute erfahren, dass der vor einem Jahr neu gewählte Vorstand ein schwieriges und arbeitsreiches Jahr hinter sich hatte und die Zahlen ernüchternd ausfallen. Änderungen stehen im Raum. Gemeinsam berichten die Vorstandsmitglieder an der GV, wie sie sorgfältig und in kleinen Schritten die originale Buchdruckerei in eine Druckwerkstatt für alle gestalten möchten. Mehr Interessierte sollen für die Mitgliedschaft und die Offene Werkstatt begeistert werden, damit aus Herzenslust gesetzt, ausprobiert und gedruckt werden kann. Es darf mehr Kultur in Form von Kunstausstellungen, Vorträgen und Künstlerdrucken in die Räume einziehen, wo neu eine Küche für Kulinarik entstanden ist. Unsere Vision ist noch nicht ausformuliert, aber wir glauben an eine grössere Idee, die trägt und Sinn stiftet.
Eine laufende Geschichte herausgepickt: Seit Anfang April lernen im Atelier JB1911 siebzehn Künstler:innen dank des Aufrufs des Verbands «Visarte» den Steindruck an unserer Steindruck-Schnellpresse «Johanna». Sie kommen vom Bündnerland bis ins Baselbiet und schleifen in Hochdorf die Steine, zeichnen, ätzen, gummieren und richten gemeinsam einen Stein in der «Johanna» ein. Bald einmal wird gedruckt. Diese Künstlerdrucke sind für die Lernenden, die oft digital arbeiten, eine willkommene Abwechslung und eröffnen ihnen neue Möglichkeiten für ihre künstlerische Arbeit: Lithografie im Grossformat. Ein herzliches Dankeschön gilt den ehrenamtlich aktiven Berufsleuten Ernst Hanke, Willy Etter und Paul Burkart. Sie vermitteln an einem Tag pro Monat die Kunst des Steindrucks sowie die Funktion und Mechanik der Steindruckpresse.
Nachdem auch der Finanzbericht angenommen und dem Vorstand Décharge erteilt worden war, wurde die 11. GV nach einer Stunde geschlossen. Die dreiundzwanzig Stimmberechtigten wechselten ihren Platz im Hansheiri-Zweifel-Stübli und begaben sich ans feine Buffet von Karin Käch. Dank der grosszügigen Spende von Daniel Zimmermann konnten wir feine Weine «6331» aus Hünenberg anbieten.
Vorstand und Revision danken für das ihnen entgegengebrachte Vertrauen. Von links: Daniel Zimmermann, Roger Tschopp, Yvonne Camenzind, Ursula Kaufmann, Alois Müller, Walter Käch. Entschuldigt: Peter Stehrenberger.
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Weihnachtsatelier
An allen Samstagen, vom 1. November bis 13. Dezember 2025. 14 bis 18 Uhr Für Einzelpersonen und Familien die ihre Weihnachtskarten drucken möchten. Material und Unterstützung vorhanden. Um eine kurze Anmeldung wird gebeten: offizin@weissundschwarzkunst.ch
Analoge Druckkunst entdecken
Die offenen Samstage sind für alle Kulturerb:innen, die sich für den Buchdruck, den Steindruck (Lithografie), das Handbuchbinden oder das Papiermachen interessieren. Freier Eintritt: 13.30 bis 17 Uhr Termine für 2026 folgen.
In meinem Kopf tönen das Klingeln und Rattern der Zeilensetzmaschine, das ohrenbetäubende Schnaufen des Original Heidelberger Zylinders, auch wenn ein Teil des grafischen Kulturerbes jetzt in einem befreundeten Atelier steht.
Das Klacken der zahl- und detailreichen Holzbuchstaben in der Druckwerkstatt von Weiss- und Schwarzkunst vermischte sich mit dem Eintreffen der Vereinsmitglieder. Sie werden nicht erst heute erfahren, dass der vor einem Jahr neu gewählte Vorstand ein schwieriges und arbeitsreiches Jahr hinter sich hatte und die Zahlen ernüchternd ausfallen. Änderungen stehen im Raum. Gemeinsam berichten die Vorstandsmitglieder an der GV, wie sie sorgfältig und in kleinen Schritten die originale Buchdruckerei in eine Druckwerkstatt für alle gestalten möchten. Mehr Interessierte sollen für die Mitgliedschaft und die Offene Werkstatt begeistert werden, damit aus Herzenslust gesetzt, ausprobiert und gedruckt werden kann. Es darf mehr Kultur in Form von Kunstausstellungen, Vorträgen und Künstlerdrucken in die Räume einziehen, wo neu eine Küche für Kulinarik entstanden ist. Unsere Vision ist noch nicht ausformuliert, aber wir glauben an eine grössere Idee, die trägt und Sinn stiftet.
Eine laufende Geschichte herausgepickt: Seit Anfang April lernen im Atelier JB1911 siebzehn Künstler:innen dank des Aufrufs des Verbands «Visarte» den Steindruck an unserer Steindruck-Schnellpresse «Johanna». Sie kommen vom Bündnerland bis ins Baselbiet und schleifen in Hochdorf die Steine, zeichnen, ätzen, gummieren und richten gemeinsam einen Stein in der «Johanna» ein. Bald einmal wird gedruckt. Diese Künstlerdrucke sind für die Lernenden, die oft digital arbeiten, eine willkommene Abwechslung und eröffnen ihnen neue Möglichkeiten für ihre künstlerische Arbeit: Lithografie im Grossformat. Ein herzliches Dankeschön gilt den ehrenamtlich aktiven Berufsleuten Ernst Hanke, Willy Etter und Paul Burkart. Sie vermitteln an einem Tag pro Monat die Kunst des Steindrucks sowie die Funktion und Mechanik der Steindruckpresse.
Nachdem auch der Finanzbericht angenommen und dem Vorstand Décharge erteilt worden war, wurde die 11. GV nach einer Stunde geschlossen. Die dreiundzwanzig Stimmberechtigten wechselten ihren Platz im Hansheiri-Zweifel-Stübli und begaben sich ans feine Buffet von Karin Käch. Dank der grosszügigen Spende von Daniel Zimmermann konnten wir feine Weine «6331» aus Hünenberg anbieten.
Vorstand und Revision danken für das ihnen entgegengebrachte Vertrauen.
Von links: Daniel Zimmermann, Roger Tschopp, Yvonne Camenzind, Ursula Kaufmann, Alois Müller, Walter Käch. Entschuldigt: Peter Stehrenberger.
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