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Magazingeschichte

Gedankliche Grenzen sprengen

Was machen wir genau und warum? Wir erfüllen Gestalterwünsche, definieren Drucksachen neu. Der Prägedruck, die grosse Papierauswahl, die individuelle Auftragsberatung zeichnet uns aus. Nicht historisch, nicht verstaubt. Wir pflegen das Kulturgut hinsichtlich Schweizer Typografie, Handdrucktechniken, ursprüngliches Papiermachen und Buchbinden von Hand. Das Schweizer Handwerk lebt, weil wir und viele andere Gruppen in der Schweiz es leben. Als Generationenprojekt. Wir gestalten unser Leben selbstbestimmt und mit Freude. Der Verein Weiss- und Schwarzkunst zählt heute 82 Mitglieder. Die Aktivmitglieder bewirtschaften drei Bereiche: 1. Produktion von Kundenaufträgen und Shopprodukte; 2. Kurse und Workshops; 3. Veranstaltungen.

Neue Impulse und Inspirationen

Die Buchhaltung, der Abschluss und auch die Revision ist gemacht, die Werkstatt ist geputzt, die Liste der An- und Abmeldungen wird länger. Am 15. März 2019 ist es wieder soweit: die Generalversammlung, diesmal die Fünfte, steht vor der Tür.

«Toll» werden Sie sagen und ich werde Ihnen antworten: «für Fr. 60.– pro Jahr sind Sie an diesem Anlass dabei! Wie finden Sie das?»

«Was hab ich von einem knochentrockenen Abend?» fragen Sie.
Antwort: «Die Druckwerkstatt des Vereins ist eine Oase der Kreativität, es riecht nach Kult und das Wörtchen «müssen» kennen wir nicht».

Aber vergewissern Sie sich selber: neben dem sehr guten Jahresabschluss 2018 sind drei Projekte am Start, die toll und töller sind. Ehrlich! Dazu zeigt Ihnen Marianne Widmer-Suter ihre Kalligrafiekunst und noch erwähnenswert ist der Super-Apéro der jedes Jahr genüsslich verzehrt wird.

Sie als Mitglied sind mit Sicherheit dazu eingeladen Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. Durch das ganze Jahr!

Am 80. Geburtstag von Louis Egli (im Bild mit Kassiererin Yvonne Tschopp-Camenzind: Foto Norbert Egli) und Erich Egli im Berggasthof Chrüzegg, Wattwil.

Ich bin vom Verein begeistert. Junge Menschen mit Ihren verrückten Ideen, aber wenig Ahnung von Buchdruck, sind sehr wissbegierig und lassen sich die Handfertigkeiten zeigen. Alte Menschen mit ihren alten Maschinen – beide haben in ihrem Leben viel gearbeitet. Sie lassen sich gerne auf unsere Ideen und Wünsche ein und sie, da meine ich jetzt die Berufsleute, zeigen die hellste Freude am Umsetzen.

Wenn die Lieferzeiten etwas kurz angesetzt sind, wird der Kopf gesenkt und sich konzentriert, wenn die Zeit keine Rolle spielt, wählen Schriftsetzer, Buchdrucker, Papiermacher und Buchbinder trotzdem den kürzesten Arbeitsaufwand, die optimale Papierausnützung und das perfekte Resultat. Berufsethik. Früher, das sehen wir an der Handlungsweise unserer Freunde, hat man den Franken zweimal umgedreht. Man ist sorgfältig und bewusst mit den Ressourcen umgegangen. Für einen jungen Mensch heute stellt sich dies als Herausforderung dar, weil heutige Hersteller Maschinen und Gegenstände nicht mehr auf Lebensdauer bauen. Wir hätten doch im Jahr 2019 Knowhow und raffinierte Techniken die es uns erlauben würden die Wertstoffe zu schonen. Recycling sollte doch erst am anderen Ende stehen! Altmodisch oder nicht, wir achten auf unser Material und unseren Zeitaufwand. Denn beides ist Geld, welches wir in der originalen Buchdruckwerkstatt, dem Papierschöpfatelier sowie der Handbuchbinderei brauchen.

Spielen Sie nun vielleicht mit dem Gedanken im Verein Weiss- und Schwarzkunst Mitglied zu werden? Im Moment wäre das besonders lässig… Sie wissen ja warum, …  kommen Sie am Freitag, 15. März, um 17.30 Uhr vorbei und bringen den Mitgliederbeitrag gleich mit.
Es wäre uns eine Wahnsinnsfreude!

Verein Weiss- und Schwarzkunst
Luzerner Kantonalbank, 6281 Hochdorf, IBAN CH05 0077 8197 2330 2200 1

Mitgliederbeiträge:
• Fr. 60.– für Passivmitglieder
• Fr. 90.– bei Paarmitgliedschaft
• Fr. 120.– bei Familienmitgliedschaft
• Fr. 250.– für Firmen und Vereine
• Aktivmitglieder zahlen monatlich Fr. 100.–

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