Druckkunst als Kulturerbe anerkannt

Es ist eine herausragende Anerkennung und Bestätigung für die Relevanz von Druckkunst: Die «Künstlerischen Drucktechniken des Hochdrucks, Tiefdrucks, Flachdrucks, Durchdrucks und deren Mischformen» sind mit Beschluss der Deutschen UNESCO-Kommission im März 2018 in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Damit wurde die gemeinsame Bewerbungsinitiative des Museums für Druckkunst Leipzig und des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler nun von Erfolg gezeichnet.
Durch die Anerkennung wird das Bewusstsein für die künstlerischen Drucktechniken als immaterielles Kulturerbe gestärkt und in die breite Öffentlichkeit getragen. Das Drucken hat als international ausgeübtes Handwerk eine über 500 Jahre alte Tradition. Industrielle Produktion und technologischer Fortschritt führen jedoch dazu, dass das Wissen über und das Ausüben von historischen Handwerkstechniken im Druckwesen verdrängt werden.
Lesen Sie dazu die Pressemeldung: Immaterielles Kulturerbe Drucktechniken und die Website vom Museum für Druckkunst Leipzig.

Muttertagsevent für alle


Am Samstag präsentierten wir unsere neusten Drucksachen bei Ester Giovanoli und Fabian Ringli in ihren Therapieräumen für Wirbelsäulen-Basis-Ausgleich und Fussreflexzonenmassage. Martina Küng und Cornelia Hauser zeigten ihre Bücher und Blumengestecke. Weil viele treue Kunden über Auffahrt weggefahren waren, tauschten wir uns gegenseitig aus und hatten viel Zeit mit den Besucherinnen und Besuchern. Danke für die Einladung, danke für die Besuche.

Forscherbücher, Forschermappen, Daumenkinos

Morgendliche Stimmung, vor der Toröffnung.
Am Sonntag erlebten wir (Roger, Rosmarie und Yvonne) die Eröffnung des Drachentals Seetal mit. Ein herrlicher Frühlingssonntag, wie ich ihn schon lange nicht mehr erlebte. Mein besonderes Highlight war die stündliche Fanfarenmusik. Die Drachenmusik klang am frühen Morgen ganz wenig nach Katzenmusik, aber äusserst interessant… bis am Nachmittag der Pink Panther gespielt wurde, sie spielten, erklang… Die Verkaufsstände von vielen wunderbaren Drachenleckerbissen und -bildern wurden von den Eltern eher gemieden. Man wollte lieber mit Risotto im Bauch etwas unter der grossen Linde im Schatten liegen. Schliesslich war Sonntag… Y.
Unsere Forscherbücher, Forschermappen, Daumenkinos und vieles mehr können samstags in der Werkstatt gekauft und bemalt werden.

Ausstellung Replacement

Am Samstag, 21. April, präsentierte die Abschlussklasse des Schwerpunktfaches Gestalten der Kantonsschule Seetal ihre Arbeiten in unseren Räumen.

Im Rahmen eines freien Abschlussprojekts setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema «Replacement» auseinander. Es zeigte sich, dass die Geschichten hinter den spannenden Objekten noch verblüffender waren als gedacht.
Gleichzeitig zu dieser eindrücklichen Ausstellung wurde die Werkstatt aktiv mit Kursen und offener Werkstatt genutzt. Ein herrlicher Tag!

Mitwirkende: Andrea Bernadez, Dominic Gut, Eva Maria Felder, Janine Jung, Julian Gut, Karin Mattmann, Leonard Biasku, Michelle Kottmann, Yasemin Koyuncu und die Lehrerinnen Eva-Maria Knüsel und Lea Moser.

Drachenfest am 29. April


Wussten Sie, dass im Aargauer und Luzerner Seetal, rund um den Hallwiler- und Baldeggersee viele Drachenfamilien leben? Die Seetaler Hochschule für Drakologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen unbekannten Geheimnissen nachzugehen und lädt Sie ein, bei dieser naheliegenden Entdeckungsreise mitzumachen!

Am 29. April, am Eröffnungsfest des Drachentals Seetal, sind wir für Sie und Ihre Kinder grosse und kleine Forschermappen und Forscherhefte am Stand von Weiss- und Schwarzkunst (mit Papier und Farbstiften) parat. Sie können nach dem Eröffnungsfest in unserer Werkstatt in Hochdorf eine Mappe oder ein Forscherbuch selber herstellen.

Im Papierschöpfatelier wurden bereits viele Drachenpapiere hergestellt. Mit dem passenden Kuvert ergibt dies eine richtige Drachenpost.

Übrigens, wussten Sie, dass wir Bleiläuse in den Schubladen haben? Die Delikatesse für grosse und kleine Drachen.

Gute Heilung

Wir Aktivmitglieder wünschen unserem Drucker Erich Egli gute Besserung. Er erhielt für seinen Oberschenkelhalsknochenbruch ein neues Hüftgelenk. Das klingt jetzt wie eine Auszeichnung. So soll es auch klingen, denn so aktiv wie Erich sich in der Werkstatt engagiert, braucht er seine volle Beweglichkeit.

Das Jahr des Kulturerbes

Wussten Sie das dieses Jahr das Kulturerbejahr 2018 ist? Auf der Website kulturerbe2018.ch lesen Sie viele interessante Beiträge. Mitmachen kann man auch auf der Site kulturerbefueralle.ch

Wir vom Verein Weiss- und Schwarzkunst helfen die reiche Kultur unserer Gesellschaft zugänglich zu machen. Als Aktivmitglieder üben wir ein kulturreiches Handwerk aus. Beides hilft uns, mit Kenntnis der Vergangenheit die Zukunft zu gestalten.

«Kulturguterhaltung ist keine rückwärtsgewandte, sondern eine zukunftsgerichtete Aufgabe.» Dieser Satz begegnete mir bei cultura-suisse.ch.

Man of the Millennium

Johannes Gutenberg würde sich gut in unserer Druckerei zurecht finden. Er war ein gewiefter Mann, welcher auch an der Digitalisierung seine Freude hätte. Denn beide Kulturrevolutionen treffen sich in unserer Werkstatt.
Buchdruck Mit satter Farbe entsteht beim Drucken ein leichter Hof zwischen Druck und Papier. Die Unschärfe schmeichelt unserem Auge wie Wolle der Haut. Für diesen angenehmen Effekt brauchen wir nicht länger Druckschriften aus Blei, die man als kiloschwere Formen in die Maschine heben und für jede Korrektur wieder aus- und einbauen muss. Dafür setzt man heute Polymerklischées ein, die direkt vom Computer in die Belichtung fliesst. Wir sind keine Mittelalterromantiker doch wir wollen das Wissen nicht in Vergessenheit geraten lassen, deshalb können Sie bei uns die schweren Formen noch ansehen und wenn Sie möchten auch selber eine zusammenstellen.
Die Arbeit am Computer ermöglicht uns typografische Finessen und eine riesige Schriftauswahl auf die wir aber auch nicht verzichten wollen.

Am Samstag 4. Februar jährt sich Gutenbergs Todestag bereits zum 550. Mal
Nehmen Sie das zum Anlass, um selber einmal die besagten Bleibuchstaben in den Winkelhaken zu setzen. Wir erwarten Sie gerne in der Setzerei des Vereins.

Zweimal Achtzig


Am Samstag, 6. Januar 2017 war die Werkstatt geschlossen. Dafür gab es einen triftigen Grund: Wir folgten, gemeinsam mit Familie und Freunden, an diesem Tag Louis und Erich Egli nach Hintergoldingen und wanderten zur Chrüzegg, um ihren Geburtstag zu feiern. Da sie ihren Traum der Buchdruckwerkstatt seit bald drei Jahren mit viel Zeit, Geld und Energie umsetzen, wünschen Sie sich, dass anstatt von Geschenken der Verein Weiss- und Schwarzkunst finanziell berücksichtigt würde. Ob in Form einer Mitgliedschaft oder einem einmaligen Gönnerbeitrag.
Ihr Mitengagement freut und motiviert uns beim Aufbau dieses vielseitigen Projektes. Herzlichen Dank